Selbständig: Verdienstausfall bei Krankheit

Als junger Unternehmer, der sich zur Selbständigkeit entschieden hat, kann es schon einmal vorkommen, dass man durch eine Krankheit seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann. Dies kann unter Umständen arge Konsequenzen haben, denn hier wird man ja zunächst einmal nicht durch eine Lohnfortzahlung aufgefangen, die dann später sogar noch durch Krankengeld von der Versicherung fortgesetzt wird. Gerade Unternehmer, die alleine für ihren Erfolg arbeiten, sind hiervon dann betroffen, denn wenn sie nicht arbeiten, verdienen sie auch kein Geld und haben aber die gleichen Kosten zu tragen, wie in Monaten, in denen sie ganz normal verdienen. Der Verdienstausfall kann schnell dazu führen, dass man nicht mehr weiß, wie man seine Versicherungen, die Miete für ein Büro beziehungsweise für einen Laden und andere Kosten noch bezahlen soll.

Absichern kann man sich natürlich gegen diesen Verdienstausfall. Gerade wenn man eben erst den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat, ist es aber Fakt, dass die Jungunternehmer sparen, wo sie nur können. Eine private Krankenversicherung, die auch Lohnausfallzeiten absichert, kostet mehr, als eine Grundabsicherung, das ist eine Tatsache. Wer hier jedoch spart, kann sich hinterher nicht beschweren, wenn er mit einer starken Grippe arbeiten muss oder Verdienstausfall in Kauf nehmen muss. Ebenso sollte man es auf keinen Fall versäumen, in eine Arbeitslosenversicherung einzubezahlen, denn mit den eigenen Unternehmen kann schnell Schluss sein und dann wird man als Selbständiger nicht von den Sozialgesetzen rund um das Arbeitslosengeld aufgefangen, sondern muss gleich Hartz IV beantragen.

Lohnfortzahlung bei Krankheit ist eine Zusatzleistung, die man extra bezahlen muss. Beim Vergleich der verschiedenen Angebote der Krankenkassen beim Abschluss einer neuen Versicherung sollte man diesen Aspekt also unbedingt mit einbeziehen. Es ist unverantwortlich, schlecht oder – was vorkommen soll – gleich gar nicht versichert zu sein, wenn man sein eigenes Unternehmen auf die Beine stellen will. Gewisse Rücklagen sind gut, um die Lohnfortzahlung selbst zu überbrücken. Doch wer hat die schon, wenn er gerade erst seine eigene Firma gegründet hat?


Redakteur   |  Verdienst   |  08 1st, 2010    |  Comments Off

Eine zweite Ausbildung machen

Viele Menschen haben einen Drang, immer wieder Neues zu lernen. Aber nicht nur ältere Menschen wollen noch auf einem neuen Stand bleiben, sondern auch jungen Leute streben nach einer zweiten Ausbildung, weil sie sich zum Beispiel nicht so ganz glücklich in ihrem erlernten Beruf fühlen. So ist es zum Beispiel eine Perspektive, wenn man schon eine Ausbildung hat, eine zweite hinten dran zu hängen. Das muss natürlich nicht sofort passieren, man kann auch ein oder zwei Jahre erst einmal ein normales Angestelltenverhältnis führen.

Viele Menschen machen eine zweite Ausbildung deswegen, weil ihnen der erste Beruf nicht gefallen hat und sie die Ausbildung nicht abbrechen wollten, oder weil sie sich einfach nicht vorstellen können, dass sie ihr ganzes Leben an diesen Beruf gebunden sind. Das wäre zwar eine späte Einsicht, diese kommt aber meist auch erst, wenn man schon ein oder zwei Jahre in diesem Beruf verbracht hat. Nach der Ausbildung hat man wieder alle Wege offen und man kann sich entscheiden, ob man diesen Beruf letztendlich weiter ausüben möchte oder ob man einen anderen erlernen will.

Aber auch zur Weiterbildung kann man eine zweite Ausbildung machen wie zum Beispiel vom Friseur zum Visagisten. Die Ausbildung zum Friseur ist eine gute Basis für den weiteren Schritt zum Visagisten. Die Ausbildung zum Visagisten wird natürlich dann durch die vorherige Ausbildung zum Friseur verkürzt. Dann gibt es noch einen ganz anderen Grund, warum man vielleicht eine zweite Ausbildung machen muss. Wenn der Beruf, in dem man arbeitet, langsam ausstirbt und man keinen Arbeitsplatz mehr bekommt, sollte man sich auch dazu entscheiden, einen anderen Beruf zu erlernen. Hier bekommt man unter Umständen sogar eine Förderung seitens des Arbeitsamts, das dann für eine gewisse Zeit, in der man eine Umschulung macht, eine finanzielle Absicherung übernimmt. Jeder kann einen passenden Beruf für sich finden und auch einen zweiten, das ist alles kein Problem solange der Wille vorhanden ist und der Ehrgeiz keine Grenzen kennt.


Redakteur   |  Allgemein   |  07 31st, 2010    |  Comments Off

Ausbildung als Mechatroniker

Einen passenden Ausbildungsberuf finden ist oftmals nicht einfach. Ist der Schulabgänger noch unsicher, sollte er zuerst einmal einige Praktika in Berufen, die in Frage kommen, machen, um genau zu wissen, was denn nun wirklich das Beste für einen selbst ist. Nicht jeder Beruf, den man sich vorstellt, passt auch zu einem. Daher ist es wichtig, vorher einmal festzustellen, ob der Job wirklich gut ist. Sollte nun der Mechatroniker sehr gut passen, dann muss man hierfür auch einige Grundkenntnisse haben, um beim Vorstellungsgespräch nicht sofort wieder gehen zu müssen.

Man sollte sich vorher informieren, was auf einen zukommt und wie dieser Ausbildungsberuf aussieht. Es gibt bestimmte Bereiche wie Feilen, Fräsen, und Schleifen, die unbedingt mit dazu gehören. Man lernt vieles kennen und auch viele Gerätschaften werden bei diesem Beruf benötigt. Dass ein Auszubildender nicht alles kennt und auch nicht alles kennen muss, ist klar; dennoch sollte er genau wissen, was auf ihn zukommt und vielleicht auch schon ein paar Schnuppertage in diesem Beruf verbracht haben. So hat man beim Vorstellungsgespräch auch ein Thema, das man ansprechen kann. Der Ausbilder weiß, ob man sich vorbereitet hat oder nicht.

Die Ausbildung selbst beinhaltet nicht nur einen praktischen Teil, sondern der Auszubildende muss natürlich auch die Schuldbank drücken. Dort lernt er alles Wichtige über die verschiedenen Materialien und auch über die Verarbeitung der Materialien kennen. Dies kann man dann in der Praxis anwenden. Theorie und Praxis gehören eng zusammen und werden bei der Ausbildung zum Mechatroniker auch gut kombiniert. Nach der Ausbildung muss eine Prüfung abgelegt werden, die dann als Gesellenbrief gilt. Mit diesem kann sich dann der Geselle bei den Firmen bewerben oder eben in seinem Ausbildungsbetrieb bleiben und dort weiter arbeiten. Auch die Meisterprüfung steht als Weiterbildung zur Wahl.


Redakteur   |  Ausbildung   |  07 30th, 2010    |  Comments Off

Kann die Rente noch garantiert werden?

Rainer Brüderle, Bundeswirtschaftsminister, wagt sich auf sehr dünnes Eis. Er sieht kaum noch Möglichkeiten, die Renten Garantie aufrecht zu erhalten, da die Arbeitnehmer, die heute für die Rente arbeiten, diese Belastung nicht mehr lange aushalten können. Hilfe in seiner Absicht erfährt er von Ministerpräsident Tillich aus Sachsen, der die Sache nicht anders sieht. Die Garantie auf die Rente gibt es, um bei sinkenden Gehältern die Rentner vor einem Einnahmen Verlust zu bewahren. Sie bekommen dann, trotzdem die Rentenzahlung ja an die Lohnzahlung gekoppelt ist, eine gleichbleibende statt eine reduzierte Altersversorgung. Das Gesetz wurde im Jahr 2009 erlassen, scheint sich aber nun als nicht weiter praktikabel herauszustellen.

Die Rentner müssen sich vor mancher Nullrunde fürchten und eine wachsende Armut im Alter ist ohnehin schon lange ein brennendes Thema, das die Gemüter privat und politisch erhitzt. Es geht sogar so weit, dass junge Menschen heute behaupten, sie gingen nicht arbeiten, weil es für sie, wenn sie einmal alt sind, ohnehin nichts mehr an Altersversorgung gäbe. Die Diskussionen kochen immer wieder hoch; solche Aussagen sind jedoch nicht zu bestätigen. Es gibt die allgemeine Tendenz dazu, die Renten etwas besser im Griff zu halten, doch es ist niemals die Rede davon, dass es sie irgendwann nicht mehr geben könne.

Seitens der Bundesregierung bekommt Rainer Brüderle keinerlei Unterstützung; lediglich einzelne Stimmen werden laut, die ihm beipflichten. Empört gegen die Abschaffung der Rentengarantie wetterte Horst Seehofer, der sich noch dazu deutlich über den Umgang mit den Bürgern, was solche Informationen betrifft, ausließ: Verwirrung und Kopflosigkeit in der Bevölkerung seien nicht das, was man sich im Moment für die Politik wünschen würde.


Redakteur   |  Rente & Pension   |  07 29th, 2010    |  Comments Off

Eine Karriere im Marketing

Im Marketing zu arbeiten heißt, knallhart, aber zugleich auch wohl überlegt handeln zu müssen. Diese Eigenschaften trainiert man sich in einer entsprechenden Ausbildung an. Nicht jeder kann nach seinem Studium gleich in seinen erträumten und gut bezahlten Beruf einsteigen. Auch hier muss man sich immer wieder nach oben arbeiten und erst einmal beweisen, dass man auch wirklich etwas drauf hat. Hat man nun einen Job im Marketing angenommen, heißt das nicht, dass man hier schon alles zeigen kann, was erlernt und sich angeeignet wurde.

Es gibt immer wieder neue Möglichkeiten, um eine Karriere weiter nach vorne zu bringen. Hierfür muss man sich aber nicht nur in seinem Job gut anstellen und seine volle Leistung bringen, sondern über seine Grenzen hinaus gehen und auch Seminare oder Kurse besuchen, die der Karriere förderlich sind. Jeder Job ist anders und fordert einen Mitarbeiter auch anders. Daher muss man sich darauf vorbereiten und dafür sorgen, dass man diesem Job auch gewachsen ist. Nur so hat man auch eine Chance, im Marketing weiter nach oben zu kommen. Hier ist es meist besonders schwer, da die Jobs anspruchsvoll und auch sehr anstrengend sein können. Nicht immer ist man diesem Druck gewachsen und kann dem Stress Paroli bieten.

Jeder, der es sich vornimmt in einem Marketing Beruf zu arbeiten oder eine Ausbildung oder gar ein Studium in diesem Bereich hat, sollte sich dessen bewusst sein, dass es sicherlich nicht leicht wird, einen Job zu finden und sicher auch Karriere zu machen. Die Leistung, die von diesen Mitarbeitern abverlangt wird, kann manchmal sehr hoch angesetzt werden, sodass man die Karriere nicht einfach bewältigen kann. Daher ist es wichtig, sich darüber vorher im Klaren zu sein. Marketing ist ein großes Gebiet mit vielen Karrieremöglichkeiten, dennoch auch ein sehr anstrengender Job.


Redakteur   |  Karriere   |  07 28th, 2010    |  Comments Off